Evangelisches Familienzentrum der Ev. Kirchengemeinde Repelen
Evangelisches Familienzentrum der Ev. Kirchengemeinde Repelen 

Schwerpunkte unserer Arbeit im Familienzentrum

Schwerpunkte unserer Arbeit

  • vorschulische Sprachförderung ( Sprache als ein Tor zur Bildung ) der Kinder mit und ohne Migrationshintergrund durch eine Fremdsprachenkorrespondentin ( Mittel des Landes NRW) und durch die Erzieherinnen im täglichen Umgang mit den Kindern in den unterschiedlichsten lebenspraktischen Situationen – sprachliche Begleitung des pädagogischen Handelns und des praktischen Tuns – Geschichten hören und erzählen – Rollenspiele – Gedichte, Reime, Lieder – erzählen im Morgenkreis und Gruppenrat – Besuch der Bücherei – Buchausleihe für Mütter in der Kita (zweisprachig) – Sprachkurs deutsch-türkisch für Kinder
  • religionspädagogische Arbeit unter Berücksichtigung der moslemischen Kinder – was verbindet uns und wo gibt es Unterschiede. Unterschiedliche Religionen und Kulturen erleben wir als Bereicherung. Christliche und moslemische Feste sind ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Christliche Erziehung passiert in unserer Einrichtung täglich auf vielfältige Weise. Jesus hat sich auch für Minderheiten eingesetzt und so lernen auch wir immer wieder, jeden Menschen so zu akzeptieren, wie er ist. Dazu gehört auch, dass wir uns auch immer wieder mit dem Islam – in kleinen Ansätzen – beschäftigen. So gibt es eine Kirchenführung und einen Moscheebesuch, zu dem auch Eltern eingebunden werden. Mit der katholischen integrativen Kindertagesstätte gibt es regelmäßige Kontakte und Beratungen im Hinblick auf Kinder, die in einer Regelgruppe überfordert sind. Auch im religionspädagogischen Bereich gibt es eine ökumenische Kinderbibelwoche und das ökumenische Sternsingen.
  • Den Kindern begegnen wir partnerschaftlich – demokratisch.  Sie sind unsere gleichwertigen Partner. Wir nehmen sie ernst, eröffnen ihnen Möglichkeiten und Sichtweisen für ihr praktisches Tun und Denken und machen sie auf Konsequenzen ihres Verhaltens aufmerksam.
  • Der Gruppenrat ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Die Kinder und Erzieherinnen einer Gruppe gehören dazu. Er trägt nicht nur zur Sprachförderung bei, sondern gibt Kindern die Möglichkeit, in einem demokratischen Miteinander seine Rolle zu finden. Viele Grundgedanken, die für ein demokratisches Miteinander im Kindergarten, Familie oder Schule  wichtig sind, kommen hier zum Tragen. Sich mitteilen, Anregungen geben, Absprachen treffen, Aufgaben verteilen, annehmen und ausführen, gemeinsam Konsequenzen überdenken, andere und eigene Stärken beachten usw. geben den Kindern eine echte Chance, Vertrauen, Zivilcourage, Selbstdisziplin und Solidarität im gemeinsamen Erleben zu erlernen.
  • Unsere Bildungsarbeit  ( und Erziehung und Betreuung ) basiert auf dem situationsorientierten Ansatz. Wir bieten den Kindern vielseitige Erfahrungsräume an, in denen sie ermutigt und  unterstützt werden, jetzige und kommende Lebenssituationen möglichst kompetent, selbständig und solidarisch zu bewältigen. Aus unseren Beobachtungen leitet sich unsere pädagogische Arbeit in Bezug auf das einzelne Kind und die Gruppe ab (Projektarbeit). Außerdem regen wir an, zu gucken, zu sammeln, zu experimentieren, zu sprechen, zu denken, Fragen zu stellen.....Die Inhalte der pädagogischen Arbeit werden in allen Gruppen verschriftlicht und sind für die Eltern an den Gruppenraumtüren immer ausgehängt. Auch Eltern werden mit ihren Kompetenzen in die Arbeit einbezogen und  sie werden durch unsere themenbezogenen Angebote gestärkt.
  • Öffnung nach außen ist für die Kinder sehr wichtig. Durch Unternehmungen, die im Projekt ihren Platz finden, lernen sie Wald und Wiesen, Theater und Museen, Bibliotheken und Kino, Markt und Geschäfte, Kirche und Moschee usw. kennen. Sie erleben einen Blickwinkel der sie bereichert und dies gibt ihnen die Möglichkeit, über ihre kleine Welt hinauszusehen. Dies ist für uns wichtig, da wir immer wieder feststellen, dass Eltern dies Aspekt wenig im Blick haben. Daher laden wir auch sie immer ein, mit ihren Kindern dies gemeinsam zu erleben.
  • Sanfte Eingewöhnung nach dem Berliner Modell Wir können davon ausgehen, dass jedes Kind an seinem ersten Kindergartentag so gut eingewöhnt ist, dass sich die Eltern in Ruhe und mit Vertrauen von dem Kind verabschieden können. Sie wissen, dass ihr Kind gut mit der Trennung zurecht kommt, da es vorher durch die Erzieherin in einem individuell abgesprochenen Prozess mit den Eltern darauf vorbereitet wurde. Alle Eltern müssen ein „gutes Gefühl“ haben, wenn sie uns ihre Kinder anvertrauen. Diese sanfte Eingewöhnung ist für alle wichtig, sei es für berufstätige Eltern, für Familien, die unsere Sprache nicht sprechen, als auch für Kinder, die mit einer Trennung noch keine Erfahrungen machen konnten.
  • Felix- der musikalische Kindergarten - diese Auszeichnung ( vom deutschen Sängerbund) bekamen wir verliehen im Sommer 2004 : für tägliches Singen in den Gruppen, für kindgerechte Singhöhe und für mehrsprachige Lieder; vier Kolleginnen begleiten die Lieder mit der Gitarre und mittwochs trifft sich unser Regenbogenkinderchor. Die Auszeichnung hängt auch als Schild an unserem Eingang.
  • Elternarbeit ist für uns ein wesentlicher Bestandteil. Eltern sind die wichtigen Kooperationspartner für uns. Wir sehen sie als die Fachfrauen- und männer für ihre Kinder. So stellen wir aber zunehmend fest, dass ein immer größer werdender Teil der Eltern in unserer Kita sich dieser hohen Verantwortung entziehen oder nicht wissen, wie sie diese Verantwortung wahrnehmen können. Oder junge türkische Frauen sind nicht gebildet und sprechen nicht die deutsche Sprache. So stellen wir immer wieder fest, dass ( für uns ) einfache Dinge – wie geregelter Tagesablauf oder gemeinsame Mahlzeiten – nicht stattfinden. Das hat Auswirkungen auf die Kinder. Der Anteil unserer bildungsfernen und manchmal jungen Eltern wird immer größer. Das hatte Auswirkungen auf unsere Elternarbeit. Sie muß nun projektbezogen sein  (siehe Bildungsarbeit) , niederschwellig und auf persönlichen Beziehungen basieren,
  • wie z. Bsp.  gemeinsame Ausflüge – gemeinsames Frühstück – internationales Kochen –Kirchen – und Moscheebesuche – Kaffeetisch am Morgen – Zeit für kreatives Miteinander und Klönen – Eltern-Kind Nachmittag – jährliche Familienfreizeit auf Gruppenebene – Frauenabend im Sommer -  Feste und Feiern- Praktische Arbeit auf dem Außengelände –Gespräche mit Eltern zu den unterschiedlichsten Themen – wie Schulbesuch / Ernährung / Gesundheit /Erziehung und Entwicklung /Schulden /Berufstätigkeit / Erziehungsschwierigkeiten /Trennung und Scheidung / Beratung und Begleitung hin zu anderen Hilfsnetzen / Hausbesuche / themenbezogene Nachmittage

Unser Außengelände umfasst 5500 qm und bietet vielfältige Möglichkeiten für Kinder und Erwachsene. Es ist 1994 komplett umgestaltet worden. Es hat Kommunikationecken, Ruhebereiche, Fahrwege, Sand und Wasser, Wiese, Fußballtore, Gartenhäuser, Gruppengärten, Kletter-und Hügelbereiche, Schaukeln, ud einen Bauwagen, den Kompostbereich und einen alten Baumbestand.

Unsere Räumlichkeiten sind hell und freundlich und großzügig gestaltet. Jeder Gruppenraum verfügt über einen Nebenraum und einen eigenen Waschraum. Eine kleine Turnhalle befindet sich in der Mitte und jeder Gruppenraum hat einen Ausgang in den Innenhof oder in den Garten.

Durch eine Verbindungstüre sind wir mit dem Gemeindehaus ( Clarenbachhaus ) verbunden, in dem die Mutter-Kind Gruppen und anderes stattfinden.

 

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